Alpenschutzverein

Der Alpenbockkäfer (Rosalia alpina) schlüpft seit Anfang Juni

In unserem Projekt „Trittsteine für den Alpenbock“ gilt es nun, die Trittsteine so oft wie möglich zu besuchen und die Aktivitäten des Käfers zu dokumentieren.

  • Wie nimmt er den von uns zur Verfügung gestellten Lebensraum an?
  • Passen die ausgesuchten Plätze
  • Wie reagiert es auf die verschieden alten und dicken Steher?
  • An welchen Standorten sind wieviele Käfer aktiv?

Am Sonntag, den 21. Juni besuchten wir (Doris & Erich) um 11:00 den Monitoringstandort 1 (MS1) in Dalaas in diesem Monat bereits zum dritten Mal. Die Ausbohrlöcher an diesen 5 Stehern haben sich dabei bereits von 75 auf 96 erhöht. Gleichzeitig waren 6 Käfer aktiv und wir konnten die ersten beiden Weibchen bei der Eiablage beobachten. 

Während das Weibchen ihre Eier in die Schwundrisse legt, wird es vom Männchen beschützt

Während der Kontrolle der Ausbohrlöcher sahen wir dann zu unserem Erstaunen ein unfertiges Loch, in dem ein Käfer mit seinen Mandibeln gerade dabei war, die letzten Reste abzunagen, damit er gleich mal schlüpfen kann. Dann lagen wir mit unserer einfachen Kamera fast 4 Stunden bei 33°C auf der Lauer. Es hat sich ausgezahlt. Wir konnten einen Käfer beim Schlüpfen fotografieren und weitere zwei Käfer beim Schlüpfen auch filmen. Es war ein faszinierendes Erlebnis, diesen einzigartigen Glücksmoment festzuhalten.

Weil der erste Käfer der geschlüpft ist ein Männchen war (siehe Bild), bekam es von Doris in Anlehnung des lateinischen Namens des Alpenbockkäfers „Rosalia alpina“ den Namen Rosalino.

Die Geburt von Rosalino

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