2025-10-10
Der AlpenSchutzVerein hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst eine Lichtung nahe dem Lehrbienenstand mit 30 Stieleichen standortgerecht aufgeforstet. Zuvor wurden mehrere hohe Fichten gefällt, welche ja nicht unbedingt typisch sind für einen Auwald. Der Platz wird auch als Waldkindergarten genutzt. Die Bäumchen wurden auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück aus Eicheln vorgezogen und nach dem verpflanzen im Auwald am Alten Rhein gegen Verbiss mit einem Gitter geschützt. Die Eiche gilt im Zusammenhang mit dem Klimawandel als Zukunftsbaum da sie als Tiefwurzler auch längere Trockenperioden überstehen kann. Der ökologische Wert der Eiche wird von keiner anderen heimische Baumart übertroffen. Allein 300-500 Tierarten sind auf die Eiche spezialisiert. Aufgrund ihrer Langlebigkeit sind diese Bäume auch als CO² Speicher eine Investition in die Zukunft.
Wie auf dem Bild schön zu sehen ist, entsteht nun ein artenreicher Mischwald. An der Stelle einen herzlichen Dank an den Bürgermeister Stefan Übelhör für seine wohlwollende Unterstützung.
In einem nächsten Schritt werden wir versuchen, in Abstimmung mit der Gemeinde Höchst im selben Arial weitere 30 Eichen zu pflanzen. Damit gäbe es dann in einigen Jahren einen schönen kleinen Eichenwald, der der Kindern im Waldkindergarten an heißen Sommertagen einen kühlenden Schatten spenden würde.
2025-12-20
In der Gemeinde-Info Höchst vom Dezember 2025 wurde unsere Aktion mit einem schönen Artikel gewürdigt. Franz Ströhle erhielt von der Gemeinde Höchst einen Anteil bei den Schrebergärten, auf dem er aus verschiedenen Baumsamen kleine Bäume zog. Die ersten 30 Eichen konnten wir nun zusammen mit Mathias von der Gemeinde im Erholungswald, nahe dem Waldkindergarten, anpflanzen. Wie im Bild ersichtlich, haben sie im Pflanzgarten bereits eine beträchtliche Höhe erreicht.
Dies ist nur ein kleines Beispiel, wir gemeinsam mit Gemeinden, die einen guten Bezug zur Natur haben, mit kleinen Projekten der eigene Lebensraum zukunftsfit gestaltet werden kann.